Revision history for Recht2018


Revision [1926]

Last edited on 2018-05-30 21:59:11 by DghWebmaster
Additions:
Verbrechen werden hart bestraft, denn Recht muss Recht bleiben und Unrecht erfordert Bestrafung! Wird ein Nordmann von einem anderen Nordmann im Streit verwundet, hat er ein Recht auf Wiedergutmachung. Die Höhe der Wiedergutmachung hängt vom Schaden und vom Stand des Geschädigten ab. Zahlt der Schuldige nicht, hat der Geschädigte Anspruch auf das Fehderecht.
Als Verbrechen gelten Mord, Totschlag, Verrat, Feigheit in der Schlacht, Brandstiftung, offener Raub, das Hinzufügen von Verletzungen und schwerer Diebstahl. All diese Verbrechen führen zu einem Friedensbruch.
Wer schweren Friedensbruch begeht, wird für "friedlos" erklärt: Nun ist er vogelfrei und jeder Freie, der ihn trifft, muss ihn töten.
Wer leichten Friedensbruch begangen hat, wird auch für "friedlos" erklärt, aber nicht dem ganzen Volke oder Stamm gegenüber. Nur das Opfer der Untat oder dessen Sippe darf das Verbrechen rächen. Wehrgeld ist eine übliche Art und Weise, den Frieden wieder herzustellen. Zudem wird die Friedlosigkeit meist auf eine bestimmte Zeit festgelegt, z.B. auf 1 Jahr.
Zu Beachten ist zudem, dass die Tat den Mann richtet. Stiftet eine Frau jemandem zum Totschlag an, so ist der Totschläger zu richten und nicht die Frau.
Wird Schaden durch Zauber zugefügt, so wird dies genauso bestraft wie ein Agriff oder ein Totschlag mit einem profanen Mittel.
Deletions:
Verbrechen werden hart bestraft, denn Recht muss Recht bleiben und Unrecht erfordert Bestrafung! Wird ein Nordmann von einem anderen Nordmann im Streit verwundet, hat er ein Recht auf Wiedergutmachung. Die Höhe der Wiedergutmachung hängt vom Schaden ab. Zahlt der Schuldige nicht, hat der Geschädigte Anspruch auf das Fehderecht.
Als Verbrechen gelten Mord, Totschlag, Verrat, Feigheit in der Schlacht, Zauber, Brandstiftung, offener Raub und schwerer Diebstahl. All diese Verbrechen führen zu einem Friedensbruch.
Wird der schwere Friedensbrecher auf frischer Tat ertappt, muss er sofort hingerichtet werden. Ist er flüchtig, erklärte man ihn für "friedlos": Nun ist er vogelfrei und jeder Freie, der ihn trifft, muss ihn töten.
Wer leichten Friedensbruch begangen hat, wird auch für "friedlos" erklärt, aber nicht dem ganzen Volke oder Stamm gegenüber. Nur das Opfer der Untat oder dessen Sippe darf das Verbrechen rächen. Wehrgeld ist eine übliche Art und Weise, den Frieden wieder herzustellen


Revision [1879]

Edited on 2018-05-04 17:32:02 by DghWebmaster
Additions:
Nicht jede Tötung stellt jedoch einen Mord dar. Mord (mit den beschriebenen Konsequenzen) ist es, wenn es heimlich geschieht. Wenn man sich sofort nach der Tat bekennt, so geht der Fall wiederum vor das Thing und endet klassischerweise in Wergeld für die Hinterbliebenen oder Besitzer des Toten.
Deletions:
Es stellt jedoch nicht jede Tötung einen Mord dar. Mord (mit den beschriebenen Konsequenzen) ist es, wenn es heimlich geschieht. Wenn man sich sofort nach der Tat bekennt, so geht der Fall wiederum vor das Thing und endet klassisch in Wergeld für die Hinterbliebenen oder Besitzer des Toten.


Revision [1878]

Edited on 2018-05-04 17:30:05 by DghWebmaster

No Differences

Revision [1877]

Edited on 2018-05-04 17:29:20 by DghWebmaster
Additions:
Man unterscheidet leichten und schweren Friedensbruch. Zum schweren Friedensbruch gehören die bereits erwähnten schweren Verbrechen (Feigheit in der Schlacht, heimtückischer Mord, Verrat, Zauber, Brandstiftung und schwerer Diebstahl).
Wird der schwere Friedensbrecher auf frischer Tat ertappt, muss er sofort hingerichtet werden. Ist er flüchtig, erklärte man ihn für "friedlos": Nun ist er vogelfrei und jeder Freie, der ihn trifft, muss ihn töten.
Es stellt jedoch nicht jede Tötung einen Mord dar. Mord (mit den beschriebenen Konsequenzen) ist es, wenn es heimlich geschieht. Wenn man sich sofort nach der Tat bekennt, so geht der Fall wiederum vor das Thing und endet klassisch in Wergeld für die Hinterbliebenen oder Besitzer des Toten.
Deletions:
Man unterscheidet leichten und schweren Friedensbruch. Zum schweren Friedensbruch gehören die bereits erwähnten schweren Verbrechen (Feigheit in der Schlacht, Mord, Verrat, Zauber, Brandstiftung und schwerer Diebstahl).
Wird der schwere Friedensbrecher auf frischer Tat ertappt, muss er sofort hingerichtet werden. Ist er flüchtig, erklärte man ihn für "friedlos": Nun ist er vogelfrei und jeder Freie, der ihn trifft, muss ihn töten.


Revision [1486]

Edited on 2018-04-09 18:42:13 by DghWebmaster
Additions:
Diese Kämpfe dienen nicht der Klärung von Tatbeständen, sondern dazu, Streitfälle, bei denen es zu keiner Übereinkunft der Parteien kommt, mit möglichst wenig Blutvergießen (bis zum ersten Blut) zu beenden.
Bei Totschlag oder Verstümmelung können sich Familien mit Blutgeld entschädigen lassen. Die Familie des Täters zahlt in Naturalien (im Larp auch mit Münzen) einen hohen Preis, damit im Gegenzug die Familie des Toten oder Versehrten auf Rache verzichtet.
Frauen mussten einen Stein aus einem Topf mit kochendem Wasser heben und nach drei Tagen vorweisen, dass die Wunde gut verheilt war.
Deletions:
Diese Kämpfe dienen nicht der Klärung von Tatbeständen, sondern dazu, unklärbare Streitfälle mit möglichst wenig Blutvergießen (bis zum ersten Blut) zu beenden.
Bei Totschlag oder Verstümmelung können sich Familien mit Blutgeld bezahlen lassen. Die Familie des Täters zahlt in Naturalien (im Larp auch mit Münzen) einen hohen Preis, damit im Gegenzug die Familie des Toten oder Versehrten auf Rache verzichtet.
Frauen mussten einen Stein aus kochendem Wasser rausholen und nach drei Tagen vorweisen, dass die Wunde gut verheilt war.


Revision [1485]

Edited on 2018-04-09 18:39:42 by DghWebmaster
Additions:
Gastrecht gilt erst, wenn man es erbittet und das Gegenüber es gewährt hat.
Ausnahmen bildeten in bestimmten Gegenden einsame Wanderer. Man gewährte ihnen Einlass, weil es sich, dem Glauben nach, womöglich um Odin, Heimdall oder Thor handeln konnte, die in Gestalt eines fremden Reisenden Höfe besuchten.
Nachdem man jemanden eingeladen hatte, durfte man dem Gast keinen Schaden zufügen und umgekehrt auch nicht der Gast dem Gastgeber. Ob nach einem Streit der Gast sofort vertrieben werden durfte, oder ob er trotzdem ein Recht auf eine Übernachtung hatte, ist von Gegend zu Gegend verschieden.
Deletions:
Gastrecht gilt erst wenn man es erbittet und der Gegenüber es gewehrt hat.
Ausnahmen bildeten in bestimmten Gegenden einsame Wanderer. Man gewährte ihnen Einlass, weil es sich vielleicht um Odin, Heimdall oder Thor handeln konnte, die in Gestalt eines fremden Reisenden Höfe besuchten.
Nachdem man jemanden eingeladen hatte, durfte man dem Gast keinen Schaden zufügen und umgekehrt auch nicht der Gast dem Gastgeber. Ob nach einem Streit der Gast sofort rausgeworfen werden durfte oder ob er trotzdem ein Recht auf eine Übernachtung hatte, ist von Gegend zu Gegend verschieden.


Revision [1287]

Edited on 2018-03-24 19:12:21 by DghWebmaster
Additions:
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Revision [1067]

The oldest known version of this page was created on 2018-03-24 14:23:12 by DghWebmaster
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