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<Vorname> + <Genitiv des Namens deines Vaters> + s + <son>/<dottir> (Männer <son>, Frauen <dottir>)

Es gilt also in den meisten Fällen Namesgebung durch den Vornamen des Vaters, also ein Patronym. In seltenen Fällen (z.B. Vater früh verstorben, Mutter war berühmter oder Kind vom Vater nicht anerkannt, o.ä.) ist auch ein Metronym möglich: Namensgebung nach der Mutter. z.b. Hrafn Guðrunarson (Die Mutter hieß Gudrun)

Wenn dir die ausführlichen Regeln weiter unten zu kompliziert sind, verzichte drauf und häng einfach ein -s an den Namen wie im modernen Genitiv: Hergil -> Hergilsson (Hergils Sohn)

Beispiel (Männlich):
Name: Arne
Name des Vaters: Svein
Vollständiger Name: Arne Sveinsson (Arne Sohn von Svein)

Beispiel (Weiblich):
Name: Ingrun
Name des Vaters: Grímr
Vollständiger Name: Ingrun Grímsdóttir (Ingrun Tochter von Grím)

Spitznamen
Sehr verbreitet sind auch Ruf- oder Spitznamen die sich auf eine Eigenschaft ihres Trägers berufen. Im Laufe des Lebens ersetzen sie oft den Nach- oder gar Vornamen. Bei Männern kommt dies deutlich öfter vor als bei Frauen. Spitznamen können sowohl aus ernstgemeinter Bewunderung als auch aus (leichtem Spott) heraus vergeben werden
Beispiel:
Gorm der Schöne oder Der schöne Gorm oder Gorm Schönhaar
Freydis die Listige oder Die listige Freydis oder Freydis Schlangenzuge

Ziehkinder
Es war nicht unüblich Kinder zu Erziehung in die Obhut eines Freundes oder Verwandten zu geben. Dieser stand auf der sozialen Leiter meist eine Stufe weiter unten als der leibliche Vater. Das kann vom Knecht bis zum jüngeren Bruder des Vaters reichen. Hier wird der Nachname aus dem Namen des Ziehvaters und dem Anhängsel –fostri/fostra (Ziehsohn/tochter) zusammengesetzt.
Beispiel:
Arnfinn Thorwaldson wird von Thorwalds Knecht Erik erzogen und würde dann Arnfinn Eriksfostri genannt.


Um deinen wikingischen Namen korrekt zu bilden solltest du schauen wie der Genitiv korrekt gebildet wird, dabei ändert sich nämlich die Endung nach folgenden Regeln:
(Es sei angemerkt das diese Regeln sich hauptsächlich auf Männernamen beziehen)

Die meisten Männernamen enden mit -r, der Genitiv wird durch anhängen eines -s gebildet:

r --> s Grímr Grímsson Grímsdóttir
ir --> is Grettir Grettisson Grettisdóttir

Bei diesen Endungen im Nominativ bildet der Genitiv sich wie folgt
i --> a: Snorri --> Snorrason, Snorradóttir
a --> u: Sturla --> Sturluson, Sturludóttir
nn --> ns: Sveinn --> Sveinsson Sveinsdóttir
ll --> ls: Ketill --> Ketilsson Ketilsdóttir
rr --> rs: Geirr --> Geirson Geirssdóttir

Einige Namen bilden ihren Genitiv mit -ar. Die meisten davon enden im Nominativ auf -dr, aber es gibt auch Ausnahmen.
dr --> dar: Sigurðr --> Sigurðarson Sigurðardóttir
dan --> ar: Hálfdan --> Hálfdanarson Hálfdanardóttir
unn --> ar: Auðunn --> Auðunarson Auðunardóttir

Männernamen, die auf -biörn ("Bär") or -örn ("Adler") enden werden -biarnar und -arnar.

Namen, die auf -maðr enden haben die Genitiv Form -manns.

Namen die mit -ss enden, ändern sich nicht im Genitiv, aber beim zusammensetzten wird ein -s weggelassen (also keine drei s): Vigfúss  Vigfússon

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