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Das Rückgrat des Heeres sind die einzelnen, unabhängigen Gruppen.
Es gibt momentan ca. 15 Gruppen im Heer.
Um eine Gruppe zu bilden, müssen sich mindestens 5 Spieler zusammenfinden und einen Anführer oder Sprecher wählen. Selbstverständlich muss die Gruppe einen Namen tragen. Gemeinsame Schildfarben oder Motive sind hilfreich bei der Unterscheidung, jedoch nicht nötig.

Man kann zwischen drei Arten von Gruppen unterscheiden:

Gefolgschaften:
Ein Fürst reist mit seinen Hauskarlen, weiteren Männer und Frauen die ihm Gefolgschaft schworen und manchmal auch mit seiner Frau, Knechten und Sklaven an.
Sie sind vertraglich und auf Zeit mit einem Gefolgschaftseid verbunden.
Der Fürst ist oberste Autorität und geniesst auch außerhalb seiner Gefolgschaft Respekt und Achtung.
Kleinere Gefolgschaften werden meist von einem Hersir angeführt. Jarle haben manchmal so große Gefolgschaften, dass ihnen ein oder zwei Hersire folgen, die wiederum eigenes Gefolge vorweisen können.

Banden:
Ein Zusammenschluss von Kriegern, welche zwar einen Sprecher und meist auch Befehlshaber im Kampf haben, aber ihre Entscheidungen dennoch gemeinsam fällen.
Banden können sehr locker und freundschaftlich wie auch streng militärisch organisiert sein.
Manchmal verdingen sich Banden als Söldner für einen Fürsten einer anderen Gefolgschaft.

Sippen:
Oft ziehen Blutsverwandte, Verschwägerte oder Ziehgeschwister zusammen mit guten Bekannten als geschlossene Einheit in den Krieg.
Die Bande zwischen den Mitgliedern ist besonders eng. Wenn einer von ihnen fällt, rächen die anderen seinen Tod.
Normalerweise führt der älteste Mann die Sippe. Auch die weitere Rangfolge geht meist über das Alter.

Leute die keiner Gruppe angehören sollten sich für die Dauer des Heerzuges einer bestehenden Gruppe anschließen oder sich zusammentun, da sie als Einzelperson kein Recht haben den Heerkönig zu wählen oder an den Besprechungen der Fürsten und Hetmänner teilzunehmen.

Die Gruppen kämpfen in der Schlacht als geschlossene militärische Einheiten und stellen Vertreter. Diese Vertreter, in der Regel die Gruppenanführer, repräsentieren bei der Wahl des Heerkönigs mit so vielen Stimmen wie ihre Gruppe Leute aufweist.
Ein jeder Freie darf sich als Heerkönig bewerben, von dem Recht Gebrauch machen meist nur die Führer der größten Gruppen. Der Bewerber mit dem meisten Stimmen wird zum Heerkönig (auch Herikungr/ Herikungar) ausgerufen.
Für die Dauer des Heerzuges ist der Heerkönig alleiniger Befehlshaber. Jeder darf dem Heerkönig, natürlich mit der angemessenen Hochachtung, seine Meinung oder Vorschläge sagen und oft berieten sich die Heerkönige mit den Fürsten und Hetmännern, aber letztendlich ist es der Heerkönig alleine, der die Entscheidung fällt.

Nach dem Heerzug muss sich der ehemalige Heerkönig beim Winterthing, das traditionell im Dezember oder Januar stattfindet, für seine Entscheidungen verantworten.
Während dieser Zeit existiert das Heer nicht mehr, sondern wird irgendwann im darauf folgenden Jahr neu gegründet.
Im Thing herrscht allgemeiner Friede, das heißt, es darf nicht beleidigt oder die Waffe erhoben werden.
Ein Fürst oder Gode ist Vorsprecher (Lögsamundr) und übernimmt die Rolle eines Moderators und bei Gerichtsverhandlungen auch die eines Richters.
Da die Gruppen aus sehr unterschiedlichen Gegenden kommen, in denen unterschiedliche Sitten und Gesetze gelten, fällt immer die Mehrheit der anwesenden, freien Männer die Entscheidung.
Es wird also abgestimmt,. wobei sich aber langsam ein eigenes, internes Recht etabliert, das IT aber nicht niedergeschrieben ist, sondern sich auf Gewohnheitsrecht beruft.
Kann auf einem Thing keine Entscheidung herbeigerufen werden, wird ein Orakel befragt, ein Zweikampf ausgefochten oder ein Holmgang durchgeführt (Zweikampf auf Leben und Tod).

Die Thingbeschlüsse sind Absprachen zwischen den Gruppen, auf denen sich die Jahrespläne des Heeres berufen.
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